Banner

#CommsWeek18: Vom Big Apple an die Elbe

otto group digital solutions | 16.11.2018

Am 13. November 2018 fand zum ersten Mal die New Yorker Communications Week in Hamburg statt. Zur Veranstaltung lud die Agentur Frau Wenk in die Design Offices am Domplatz ein. Mit dabei war auch Sandra Hartwig, die bei uns die interne und externe Kommunikation verantwortet.

Die Communications Week feierte Premiere in der Hansestadt

Gemeinsam mit Führungskräften aus den Bereichen Kommunikation und Marketing wurde in Vorträgen und einer Panel-Diskussion über Disruption in PR, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit diskutiert. Aus den Gesprächen zwischen Experten, Journalisten und Influencern sowie verschiedenen Quick-Win-Workshops ergaben sich für die Gäste spannende Insights.

Als Teilnehmerin des Diskussions-Panels „Disruptive PR“ teilte Sandra gemeinsam mit Roman Heflik (Managing Editor von Xing Klartext), Lars Haider (Chefredakteur des Hamburger Abendblatts), Katja Suding (stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der FDP) sowie Andrea Buzzi (Agentur Frau Wenk) ihre Erfahrungen im Umgang mit den Veränderungen in der Medienwelt. Der Einfluss der sozialen Medien auf die Medienkultur und die Gesellschaft sowie der schwindende Einfluss klassischer Medien war eines der Hauptthemen am Vormittag.

Klassischer Journalismus weiterhin relevant

In der Podiums-Diskussion wurde deutlich, dass auch in Zeiten der Medienkrise klassische Journalistenarbeit weiterhin gebraucht wird. Lars Haider vom Hamburger Abendblatt stellte klar, dass die User die Medien nicht ablösen würden. Auch in der Startup-Szene bestünde noch immer das Ziel, in einem der klassischen Leitmedien erwähnt zu werden, ergänzte Sandra. Jedoch sei die Unsicherheit beim Match zwischen der Zielgruppe des Mediums und der eigenen groß. Startups müssten die reine Produkt-Denke ablegen und Relevanz auf einer Meta-Ebene schaffen: wie lässt sich die eigene Story gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich einordnen?

Beziehungsmanagement in der PR

Die wichtigste Zielgruppe der PR blieben die Journalisten, erklärte Andrea Buzzi, welche den Blick auf die Medienwelt aus Agentursicht beschrieb. Journalisten müsse der beste Service geboten werden, so Buzzi weiter. Eine gute Beziehung zu Journalisten sei ebenso wichtig, wie das Wissen der Journalisten zu fördern – vor allem bei komplexen Themen.
„Das R in PR steht schließlich für Relations. Meldungen nur per Kopfdruck zu verschicken, war noch nie erfolgreich“, sagte Sandra. Journalisten sprängen immer auf gute Geschichten an. Geschickte PR sei daher umso wichtiger. Der Trick dabei sei es, es nicht nach PR aussehen zu lassen, verriet Lars Haider.

Schnittstellen schaffen

Neben dem Beziehungsmanagement müssten auch Schnittstellen zum Marketing geschaffen werden. So könne schließlich die Kommunikation das Marketing stärken, sagte CEO und Gründerin der Agentur Frau Wenk. KPIs abzugleichen gehöre ebenso dazu, wie die Überarbeitung bestehender Zielgruppendefinitionen.

Kein Kontrollverlust durch Social Media

Das Thema Social Media ist nicht zuletzt aufgrund der DSGVO stärker in den Fokus geraten. Katja Suding, stellv. Parteivorsitzende der FDP, sagte, dass die sozialen Medien nicht die Kontrolle über die Kommunikation verschlechtern würden. Man müsse immer davon ausgehen, dass Aussagen verfälscht werden. Alexander Becker (Agentur Frau Wenk) zeigte in seinem Workshop zum Thema Instagram Stories wie Marken dank des bunten Mix aus Videos, Grafiken, Fotos und Umfragen erlebbar und greifbar werden. Mittlerweile habe das Format sogar Nachrichtencharakter erlangt.

Die Premiere der Communications Week in Hamburg ist mehr als gelungen. Der rege Austausch zwischen den Panel Teilnehmern und Gästen hat gezeigt, dass klassische Medien weiterhin eine hohe Relevanz besitzen. Jedoch bieten soziale Medien vielfältige Möglichkeiten, um die Beziehung zur Zielgruppe zu stärken.

Wir freuen uns schon auf die #CommsWeek2019!

Otto Group Digital Solutions

Die Otto Group Digital Solutions (OGDS) ist der Corporate Company Builder der Otto Group – mit dem Ziel, neue und attraktive Geschäftsmodelle im handelsnahen Dienstleistungsbereich zu identifizieren, aufzubauen und zu etablieren.