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creddis: Otto Group Startup launcht digitalen Krisenplaner

otto group digital solutions | 04.05.2020

Creddis startet interaktiven Krisenplaner und Fördermittel-Navigator und unterstützt Kleinst- und Kleinunternehmen in der Corona-Krise

Die Otto Group Digital Solutions (OGDS), der Company Builder der Otto Group, startet ab sofort mit creddis ein digitales Krisenmanagement-Tool für Kleinst- und Kleinunternehmen, die durch die Corona-Krise von Umsatzeinbußen betroffen sind. Das kostenlose Angebot richtet sich vor allem an den Online- und Einzelhandel. Der Online-Service bietet einen interaktiven Krisenplaner, der nach Angabe von Unternehmensspezifika einen individuellen Maßnahmenplan erstellt. Ein Leitfaden führt die betroffenen Händler dann Schritt für Schritt von der Analyse der Corona-Auswirkungen auf ihr Unternehmen, über die Unternehmenssicherung hin zu einer zukünftigen Unternehmensausrichtung.

creddis bietet einen kostenlosen, digitale Krisenmanager für Kleinst- und Kleinunternehmen an. Zusätzlich bietet das Startup aus der Otto Group einen Fördermittel-Navigator an, der mehr als hundert staatliche und privatwirtschaftliche Förderprogramme kuratiert.
creddis bietet einen kostenlosen, digitale Krisenmanager für Kleinst- und Kleinunternehmen an. Zusätzlich bietet das Startup aus der Otto Group einen Fördermittel-Navigator an, der mehr als hundert staatliche und privatwirtschaftliche Förderprogramme kuratiert.

Digitale Hilfe zur Selbsthilfe

Viele Unternehmen im Stationär- und Onlinehandel hat die Corona-Krise überrascht und hart getroffen. Wie sie mit der Krise umgehen und ihre Existenz langfristig sichern können, ist für viele ungeklärt. Sofern es keine Rücklagen gibt, sind Unternehmer*innen auf externe Hilfen angewiesen. Großkonzerne können in Krisenzeiten auf einen Krisenstab und Hilfe ihrer Rechts- und Finanzabteilung zurückgreifen und wissen dank der internen Strategen, welche Szenarien sie aufgrund von verändertem Konsumentenverhalten erwarten. Den meisten Kleinst- und Kleinunternehmer*innen fehlen diese Ressourcen, um alle Aspekte der Krise intern zu bewältigen.

„In Folge von Corona werden viele Unternehmen ihr Geschäftsmodell neu erfinden müssen, um auf die veränderte Marktlage und Finanzsituation zu reagieren“, sagt Martin Cichowski, Venture Lead von creddis. „Mit unserem Krisenplaner bieten wir digitale Hilfe zur Selbsthilfe, sodass Unternehmer*innen effizient handeln können. Dabei gibt es keine „One size fits all“-Lösung, sondern personalisierte Maßnahmen, die auf jedes Unternehmen einzeln zugeschnitten sind“, ergänzt Cichowski.

Ein digitaler Wegweiser durch die Krise

Ergänzend bietet das Startup auch einen Fördermittel-Navigator an, der mehr als hundert staatliche und privatwirtschaftliche Förderprogramme kuratiert. Nach Eingabe von Unternehmensinformationen werden mit Hilfe eines Algorithmus relevante Hilfsprogramme angezeigt. ​Diese enthalten bereits Hinweise zu Konditionen und Voraussetzungen für die Beantragung, sodass sie deutlich übersichtlicher als andere Hilfsangebote sind.

„Ohne Filterfunktion wäre die Suche nach dem individuell besten Weg mit viel Aufwand verbunden“, so Cichowski.

Im ersten Schritt führt ein Chatbot die Hilfesuchenden durch einen Fragenkatalog und erstellt auf Basis der Unternehmensspezifika einen Maßnahmenplan mit relevanten Fördermitteln und Handlungsempfehlungen.
Im ersten Schritt führt ein Chatbot die Hilfesuchenden durch einen Fragenkatalog und erstellt auf Basis der Unternehmensspezifika einen Maßnahmenplan mit relevanten Fördermitteln und Handlungsempfehlungen.
 

Dank der technologiebasierten Lösung gibt es noch einen weiteren Vorteil: Der digitale Assistent ist rund um die Uhr verfügbar, sodass Hilfesuchende nicht stundenlang in telefonischen Warteschleifen hängen, sondern direkt loslegen können. Bei Fragen steht das Team rund um creddis auch via Live-Chat zur Verfügung.

creddis listet mehr als hundert Fördermittelprogramme und kuratiert nach Angabe aller relevanten Unternehmensinformationen die Fördermittel. So finden Unternehmer*innen in Echtzeit die passenden Hilfen.
creddis listet mehr als hundert Fördermittelprogramme und kuratiert nach Angabe aller relevanten Unternehmensinformationen die Fördermittel. So finden Unternehmer*innen in Echtzeit die passenden Hilfen.

Weiterführende Hilfe, wenn die Fördermittel erschöpft sind

Da die Förderprogramme nicht alle Kosten abdecken, werden auch Kredite zukünftig eine Rolle spielen. Jedoch wird der Zugang insbesondere für Kleinstunternehmen schwierig, da es für sie keine Kredite mit hundertprozentiger Haftungsfreistellung gibt. Dies wird langfristig zur Bewährungsprobe, zumal ein Kredit zurückgezahlt werden muss, während die Umsätze zurück gehen und die Kosten bleiben. Aus diesem Grund wird sich creddis im zweiten Schritt auf die Vermittlung von Experten und alternativen Finanzierungslösungen fokussieren. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Händler auf ihrem Marathon durch die Krise erfolgreich zu begleiten, indem wir ihnen schnell Zugang zu relevanten Ressourcen vermitteln“, sagt Cichowski.

creddis erstellt auf Basis der Unternehmensspezifika einen individuellen Maßnahmenplan mit Handlungsempfehlungen.
creddis erstellt auf Basis der Unternehmensspezifika einen individuellen Maßnahmenplan mit Handlungsempfehlungen.

Handelsnahe Lösungen sind Kern des Company Builders

Martin Cichowski ist Venture Lead bei creddis und hat bereits einige Fintech-Startups in der Vergangenheit mit aufgebaut.
Martin Cichowski ist Venture Lead bei creddis und hat bereits einige Fintech-Startups in der Vergangenheit mit aufgebaut.

Für die Idee eines krisenfokussierten Produkts waren die Rahmenbedingungen durch die Zugehörigkeit zur Otto Group von Vorteil. Als Corporate Company Builder fokussiert sich die OGDS auf handelsnahe Lösungen. Der größte Teil der über 120 Tochterunternehmen der Otto Group ist auf den E-Commerce und stationären Handel fokussiert, sodass die eigenen Lösungsansätze auch als Service für externe Unternehmen adaptiert werden können. Durch das Netzwerk im Konzern konnte das Team schnell ein neues Konzept auf die Beine stellen.

„Wir haben schnell in der Krise reagiert und daraus einen neuen Beratungsansatz entwickelt. Ich hoffe, dass wir als Team möglichst viele Unternehmer*innen unterstützen können und wir gemeinsam die wirtschaftlichen Folgen der Krise erfolgreich meistern“, schließt Martin Cichowski ab.

 

Über creddis
creddis ist ein Projekt aus dem Company Builder Otto Group Digital Solutions. Das Team fokussiert sich auf finanznahe Geschäftsmodelle, um diese nach erfolgreicher Validierung und mit Unterstützung der Otto Group an den Markt zu bringen.

Über die Otto Group Digital Solutions
Die Otto Group Digital Solutions (OGDS) betreibt das Corporate Company Building für die Otto Group und ist strategische Säule im Konzern. OGDS fokussiert sich auf die Neugründung von Startups im E- Commerce-, Fintech- und Logistik-Bereich. Ziel ist es, neue Geschäftsmodelle zu identifizieren, aufzubauen und im Markt zu etablieren, um die digitale Zukunft der Otto Group als handelsnaher Dienstleister mitzugestalten. Dabei nutzt die OGDS die Assets der Otto Group, wie zum Beispiel das Wissen über Kunden, die Reichweite der Websites oder die Logistik-Infrastruktur als strategischen Hebel, um so das Wachstum zu beschleunigen und dadurch marktrelevante Unternehmen zu bauen.
Zu den Portfoliounternehmen gehören adSoul (Software für Marketing-Automatisierung), collectAI (Automatisiertes Forderungsmanagement), Risk Ident (Online-Betrugsprävention), odc (Full-Service-Lösung für Fulfillment und Retouren) und shopping24 commerce network (Anbieter von Shoppingportalen und Produktsuchmaschinen). Hinzu kommen die Minderheitsbeteiligungen an Ifeelgoods (Rewards-Plattform) sowie Picalike (Ähnlichkeitssuche). Geschäftsführer der OGDS sind Frauke Mispagel und Dr. Björn Schäfers.

Otto Group Digital Solutions

Die Otto Group Digital Solutions (OGDS) ist der Corporate Company Builder der Otto Group – mit dem Ziel, neue und attraktive Geschäftsmodelle im handelsnahen Dienstleistungsbereich zu identifizieren, aufzubauen und zu etablieren.